Aus Restholz wird Zukunft
Mit den energieeffizienten Holzfeuerungen von Nolting investieren holzverarbeitende Betriebe in eine zukunftssichere, wirtschaftliche und nachhaltige Wärmeversorgung – zuverlässig, emissionsarm und ressourcenschonend.
Die energetische Nutzung der Produktionsreste mit einer Holzfeuerung ist für holzverarbeitende Betriebe seit vielen Jahrzehnten eine bewerte Technologie. Sie ist nicht nur die wirtschaftlichste Art der Wärmegewinnung, da keine zusätzlichen Kosten für fossile Brennstoffe anfallen, sie leistet zugleich einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.
Die Holzreste aus der Holzverarbeitung entsprechen jedoch nicht den Brennstoffnormen für übliche Holzfeuerungsanlagen. Sie variieren in der Körnung – von feinen Frässpänen über Hobelspäne bis zu grob gehacktem Verschnitt. Und auch die Werkstoffe variieren von naturbelassenen Hölzern verschiedenster Holzarten bis hin zu Holzwerkstoffen.
Nolting entwickelt seit über 80 Jahren Holzfeuerungsanlagen speziell für holzverarbeitende Betriebe. Die Anlagentechnik ist auf die Brennstoffe und die Anforderungen von holzverarbeitenden Betrieben spezialisiert. Durch umfassende, kompetente Beratung wird die Anlage so geplant, dass sie dauerhaft zum Betrieb passt.
Brennstofftauglichkeit ist entscheidend
Für die passgenaue Planung und Auslegung einer Feuerungsanlage für holzverarbeitende Betriebe ist der Brennstoff entscheidend. In der Praxis stellen sich dabei folgende Fragen:
- Welche Körnung haben die anfallenden Produktionsreste – feine Säge- oder Fräßspäne, gröbere Hobelspäne, oder grobes Hackgut?
- Sind Holzwerkstoffe enthalten, die in die Brennstoffklassen 6 & 7 nach der 1. BImSchV fallen?
- Ist das Brennstoffaufkommen ausreichend, oder werden Hackschnitzel oder Pellets zugekauft?
Feuerungstechnik und Brennstofffördertechnik müssen passend zum Material gewählt und ausgelegt werden. Insbesondere bei Nutzung von Holzwerkstoffen der Brennstoffklassen 6 & 7 ist darauf zu achten, dass der Kessel explizit für diese Brennstoffe geeignet ist. Mit zwei verschiedenen Feuerungsarten (Unterschubfeuerung und Vorschubrostfeuerung), und einem breiten Portfolio an Fördertechnik hat Nolting für fast jeden Brennstoff die richtige Lösung.


Langlebigkeit und Betriebssicherheit im Fokus
Für holzverarbeitende Betriebe ist die Feuerungsanlage Teil der Grundinfrastruktur. Neben der Raumwärme für die Produktionshalle werden oft auch relevante Prozesse wie Trockenkammern oder Lackieranlagen mit dem Spänekessel beheizt. Ein zuverlässiger störungsarmer Betrieb des Spänekessels ist entscheidend. Im Vordergrund stehen daher:
- robuste Konstruktion
- langlebige Komponenten
- wartungsarme Technik
- stabile Regelung
- Ersatzteilverfügbarkeit über lange Zeiträume
Nolting-Anlagen sind über Jahrzehnte im Einsatz. Diese Langfristigkeit ist kein Zufall, sondern Ergebnis konstruktiver Auslegung und Erfahrung im Umgang mit Restholzbrennstoffen.
Die regelmäßige Wartung der Anlage durch den Werkskundendienst hilft dabei, Defekte oder Verschleiß frühzeitig zu erkennen und so Störungen vorzubeugen.
Maßgeschneiderte Anlagentechnik statt Standardlösung
Viele holzverarbeitende Betriebe sind schon lange erfolgreich am Markt und haben einen gewachsenen Gebäudebestand. Bei der Anschaffung einer neuen Feuerungsanlage stehen sie vor der Herausforderung, neue Anlagentechnik in die bestehenden Gebäudestrukturen passgenau zu integrieren.
Eine individuelle, kundenspezifische Anlagenplanung und Konstruktion ist dabei einer Standardlösung meist überlegen. Nolting-Anlagen werden daher stets in enger Zusammenarbeit mit dem Betrieb individuell geplant. Dabei werden insbesondere folgende Faktoren berücksichtigt:
- tatsächlicher Wärmebedarf über das Jahr
- vorhandene Lager- und Förderstrukturen
- vorhandene Heizräume
- geplante Erweiterungen
- geltende Emissionsanforderungen
Die jahrzehntelange Erfahrung im holzverarbeitenden Gewerbe ermöglicht es, diese Faktoren realistisch einzuschätzen. Viele Anlagen von Nolting sind seit Jahrzehnten im Einsatz – ein Beleg für eine technische Auslegung mit langfristiger Perspektive.


Förderung als relevanter Entscheidungsfaktor
Neben der technischen Eignung spielt die Förderfähigkeit der Feuerungsanlage eine wichtige Rolle. Mit der Investition in eine neue Holzfeuerungsanlage leisten holzverarbeitende Betriebe einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz. Förderprogramme von Bund und Ländern schaffen einen zusätzlichen Investitionsanreiz und erhöhen die Wirtschaftlichkeit der Anlagen.
Holzfeuerungsanlagen von Nolting sind bei der im Wärmeerzeugerportal der Bafa als förderfähig gelistet und damit in allen gängigen Förderprogrammen in Deutschland förderfähig.
Eine enge Zusammenarbeit zwischen Kesselhersteller und Energieberater in der Planungsphase stellt sicher, dass alle für die Förderung relevanten Aspekte in der Anlagenplanung von vornherein berücksichtigt werden.
Häufig gestellte Fragen
Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um Holzfeuerungsanlagen für das holzverarbeitende Gewerbe.
Welche Holzreste eignen sich als Brennstoff?
Unsere Anlagen verbrennen nahezu alle in der Holzverarbeitung anfallenden Reststoffe – darunter Säge-, Fräs- und Hobelspäne, Hackerspäne, Spanplatten-Verschnitt sowie Pellets und Waldhackschnitzel. Auch Material mit höherer Schlackebildung kann mit der passenden Anlagentechnik effizient verwertet werden.
Wie schnell amortisiert sich eine Holzfeuerungsanlage?
Die Amortisationszeit hängt von Anlagengröße, Brennstoffmenge und Wärmebedarf ab. Durch wegfallende Entsorgungskosten, eingesparte Zukäufe fossiler Brennstoffe und mögliche Zusatzeinnahmen aus Wärmeverkauf rechnen sich unsere Anlagen in vielen Betrieben bereits nach wenigen Jahren.
Erfüllen die Anlagen die aktuellen Emissionsvorgaben?
Ja. Unsere Holzfeuerungsanlagen erfüllen die Anforderungen der 1. BImSchV bzw. 44. BImSchV. In Kombination mit unseren Feinstaubfiltern (NGFL, HZF) lassen sich auch verschärfte Grenzwerte sicher einhalten.
Welche Anlagengröße passt zu meinem Betrieb?
Wir bieten Lösungen von ca. 100 kW für kleinere Schreinereien bis über 2.400 kW für industrielle Anwendungen. Die richtige Auslegung hängt von Wärmebedarf, Brennstoff und Prozessanforderungen ab – wir beraten Sie individuell und planen die Anlage passgenau.
Wie hoch ist der Wartungsaufwand?
Dank automatischer Steuerung, automatischer Entaschung und großzügiger Revisionsöffnungen ist der Wartungsaufwand gering. Regelmäßige Inspektionen sichern den Dauerbetrieb – unser Kundendienst unterstützt Sie bundesweit.
Können wir Ihnen weiterhelfen?
Gerne doch!
Kontaktieren Sie unseren Kundendienst oder schicken Sie uns eine Anfrage. Wir vermitteln Ihnen auch gerne Besuchstermine bei Referenzanlagen in Ihrer Nähe.
+49 5231 9555-0 info@nolting-online.de